Sat. 23.09.2017
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Diese hochinteressante Nord-Süd-Durchquerung ist so gelegt, daß wir ein Maximum an australischen Sehenswürdigkeiten kennenlernen.

 

 
 

Tour: Darwin - Ayers Rock (Uluru) - Perth (oder Perth - Darwin)
Gesamtstrecke: ca. 5.000km, davon ca. 1.500km offroad
Schwierigkeitsgrad: mittel
 


Diese Tour hatten wir 1991 erstmalig im Programm. Der Routenverlauf ist so gelegt, dass wir ein Maximum an australischen Sehenswürdigkeiten kennenlernen in Verbindung mit einmaligen Schotter- und Sandpisten. Von den 5.000 km sind ca. 2.000 km unbefestigte Straße zu meistern, ein Leckerbissen für Leute, die sightseeing und Enduroreisen kombinieren möchten.
Der erste Tag in Darwin ist zum Eingewöhnen vorgesehen. Wir machen eine kleine Stadtrundfahrt, besuchen ein naturwissenschaftliches Museum, baden und wer Spaß daran hat, kann sich im Jetski versuchen.

Die erste Etappe bringt uns in den Litchfield National Park, wo wir an den Wangi Falls campen werden. Die nächste Etappe führt uns zu den in den Nitmiluk National Park, wo wir an den Edith Falls campen werden.

              

Auf dem berühmten Stuart Highway führt der Weg nach Süden. Wir besuchen die in tropischer Vegetation in einem Palmenhain gelegenen warmen Quellen von Mataranka. Danach geht die Landschaft sehr schnell in Steppe über. Wir sind im Outback, der Landschaftsform, die in Australien am beeindruckendsten ist und die ca. 70% des Landes bedeckt.

Wir machen in Alice Springs, dem Zentrum Zentralaustraliens, einen Tag Rast. Ausflüge in die MacDonnell Ranges, open-air-Museum, Stadtbummel oder einfach Faulenzen sind Programmpunkte, die zur Auswahl stehen.

Ab Alice bekommt die Reise mehr und mehr Enduro-Charakter, Pisten lösen allmählich die Teerstraßen ab. Wir campen auf der Kings Creek Station, einer sehr urigen Rinderfarm mit typischem Outbackflair. Von hier aus unternehmen wir einen Tagesausflug in den Kings Canyon, eine gewaltige Schlucht, in der sonst eher ebenen Steppe Zentralaustraliens. Im "Garden of Eden", einer kleinen Oase mit den ältesten Palmen der Welt, lädt uns ein kleiner See zum Baden ein. Und dann...
Uluru - Ayers Rock.

 

Die wenigsten Australienbesucher haben ihn nicht gesehen. Das spricht für sich. Der gewaltige Monolith strahlt eine Faszination aus, der sich wohl kaum jemand entziehen kann. Bei Interesse kann ein Rundflug über "The Rock" unternommen werden.

Weniger berühmt, aber genau so beeindruckend, sind die nur 30 km entfernten Kata Tjuta - Olgas. Eine Felsformation die 200 m höher als Ayers Rock ist, und die 10-fache Fläche bedeckt. Dieser Ort ist ideal für kürzere oder auch längere Wanderungen.

                  

Nach insgesamt anderthalb Tagen Pause befahren wir eine der einsamsten Pisten Australiens, die Warburton Road, die Teil des Gunbarrel Systems ist. Sie führt uns 1.200 km durch die Gibson und Great Victoria Wüste bis zu den Goldfeldern von Kalgoorlie. Auf dieser Etappe gibt es praktische keine Versorgungsmöglichkeiten. Wir müssen große Vorräte an Benzin, Wasser und Lebensmitteln im Begleitfahrzeug transportieren. Wir sind gezwungen, fast eine Woche lang ohne die Annehmlichkeiten der Zivilisation zu leben, doch gerade das erweist sich als ein unbeschreibliches Erlebnis. Die Nächte unter dem australischen Sternenhimmel im Busch sind immer eine der schönsten Erinnerungen jeder Reise. Auf der gesamten Etappe befinden sich nur zwei kleine Ansiedlungen. Eine Mission der Ureineinwohner und eine abseits gelegene Wetterstation, die wir besuchen. Für diese Piste werden gesonderte Genehmigungen benötigt, die wir einholen vor Tourbeginn einholen werden. Da dieses einige Zeit in Anspruch nimmt, bitten wir für diese Tour um möglichst frühzeitige Buchungen.

Die ersten Vorposten der Zivilisation treffen wir in Kalgoorlie. Die Stadt, die ihre Blütezeit während des Goldrausches um die Jahrhundertwende des 19./20. Jahrhunderts hatte, ist eine Mischung aus Geisterstadt und Freiluftmuseum. Wir fahren in die tiefen Schächte einer ehemaligen Goldmine hinab und besuchen ein Pioniermuseum. Kurz darauf kommen wir nach Coolgardie, einem Ort, an den nur noch wenige Reste an die einstige Stadt erinnern. Von hier aus sind es nur noch 450 km nach Perth, den Endpunkt unserer Reise. Perth, idyllisch an der Mündung des Swan River gelegen, Hauptstadt des Bundesstaates Westautralien, ist der Geheimtipp vieler Australier für europäische Touristen.

Der Schwierigkeitsgrad der beschriebenen Tour ist ab Alice Springs als mittel zu bezeichnen. Dieser Teil der Reise geht überwiegend über nicht geteerte Schotter- und Sandpisten, die etwas Gewöhnung und vor allem aber körperliche Fitness und Kondition erfordern. Bei anstrengenden Etappen werden die Tagesetappen gekürzt.


 

Voraussetzung:
Für Australien ist entweder ein internationaler Führerschein (nur in Kombination mit dem nationalen Führerschein) oder eine englische Übersetzung des nationalen Führerscheins (nur in Kombination mit dem Original des nationalen Führerscheins) notwendig. Teilnehmende Fahrer müssen mindestens 21 Jahre alt und im Besitz der offenen Motorradführerschein-Klasse sein.

Diese Tour kann auch als Selbstfahrer mit einem 4WD begleitet werden. Preise Vermietung siehe Car Connection bzw. Fahrzeugvermietung; Preise für Unterkunft/Verpflegung auf Anfrage. Änderungen bleiben vorbehalten. Änderungen bleiben vorbehalten.


 
     
 

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